Plastische Gestaltung - Sinnerfüllt

Hans-Ulrich Britsche

Fr. 22.11.2019 | Sa. 23.11.2019


Wie kommt es im Verlauf eines Gestaltungsprozesses mit dem amorphen (form- gestaltlosen) Werkstoff Ton zu der plastisch-räumlichen Erscheinungsform, die ich mir vorstelle? - Durch den Prozess, welchen ich in Arbeitsschritten durchlaufe?! Nur ist jener ja nicht beliebig oder vom Zufall oder der Manipulation bestimmt.

Den Mittelpunkt der gestalterischen Arbeit bildet die wahrnehmungswache, konzentrierte Sinneswahrnehmung. Der Sehsinn behauptet sicherlich eine Sonderposition bei der künstlerischen Tätigkeit; nicht nur, weil er die Veränderungen am sich verwandelnden Objekt an unseren Gedankensinn vermittelt, sondern „durch innere Anschauung“ Sehen sich in reine Imagination verwandelt.

Unsere räumliche Beziehung erleben wir durch unseren Gleichgewichtssinn. Die dem Gestaltungsziel angemessene Gewichteverteilung von Formqualitäten im Raum wird durch ihn empfunden.

Geraten wir in Bewegung gegenüber unserem Erkenntnisgegenstand, kann uns der Bewegungssinn dessen Harmonie, bei Distanz und Nähe, Zuneigung vielleicht Abneigung vermitteln.

Mit dem Tastsinn nehmen wir uns eigentlich selbst wahr. Der über ihn empfundene Schmerz macht das deutlich. So verbinden wir z. B. Mit dem Runden, Weichen die Sympathie, mit dem Spitzen, Harten die Antipathie,- die Gesamtheit der Sinne kommt beim formschaffenden, modellierenden Gestalten zum Einsatz.

  • Wir werden uns unserer Seelenvermögen bewusst. Während der Kurszeiten bemühen wir uns um die plastische Verwirklichung des menschlichen Kopfes mit dessen eigentümlichen Zwischenformen und Bewegungsabläufen.
  • Nur Mut! Jede, jeder kann das! Wir unterstützen uns gegenseitig. Wir lernen voneinander.

Info zum Dozent:

1975 Anstellung an der Hibernia-Schule / Herne - seither im Lehramt für Kunstgeschichte, Deutsch, Malen und Zeichnen bis zur Pension 2010
2013 Ausstellung von Malerei am Institut für Waldorfpädagogik in Witten-Annen
2013 Zeitliche Dozententätigkeit am Institut für Waldorfpädagogik in Witten-Annen
2014 Berufsbegleitende Kurse für Waldorfpädagogik Ruhrgebiet e. V. in Herne


Termin:

Freitag 22. November 2019 von 17:00 bis 20:30 Uhr
Samstag 23. November 2019 von 10:00 bis 18:00 Uhr


Gebühren:

50,-€ / Teilnehmer
zzgl. 5,-€ Materialkosten
Selbstverpflegung in den Pausen

Bankverbindung:
GLS Bank, Bochum
IBAN: DE69 4306 0967 4118 3763 00
BIC: GENO DE M1 GLS


Ort:

Hiberniaschule Herne
Holsterhauserstr. 70, 44652 Herne
www.hiberniaschule.de


Anmeldung & Kontakt:

Mittwochs von 09:00 – 12:00 Uhr
Telefon: 02325/ 919 230

oder außerhalb der Bürozeit: info@waldorfpaedagogik-ruhrgebiet.de

Nächster Termin

• Sa. 26.10.2019 | 13:00 - 18:00 Uhr

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